11./12.08.2011 (m) – Pausetage in Zadar

Nach so vielen Kilometern und Anstiegen in teils sehr großer Hitze sind unsere Körper wohl langsam an den Punkt angekommen, ein paar Stunden nichts zu tun. Letztlich sollen es gut 48 sein, die wir meistens lesend, essend oder schlafend auf dem ruhigen Schattenplätzchen am Rand von Zadar zubringen. Das Meer ist nicht weit und so können die Schweißperlen immer wieder mit Salzwasser abgewaschen werden. Das Abendessen nehmen wir jeweils in der kleinen, nahegelegenen “Galeb” (Möwe) ein. Der gegrillte Fisch und das geschmorte Rindfleisch sind lecker, besonders am ersten Abend mundet auch der süffige Wein. Die gute Stimmung tragen wir gleich weiter in die gegenüberliegende Kneipe, wo bei einer kleine Feier Würstchen gegrillt und wehmütige, kroatische Lieder von drei Männern mit Gitarren und Quetschen geschmettert werden. Ein Bier war wohl zuviel, so dass der nächste Tag ziemlich gedämpft verläuft, erst abends wagen wir uns vom Gelände, um zu essen und dann noch Adrian, einen Freund aus Studienzeiten, dessen Eltern ein Haus ganz in der Nähe (Diklo) haben, zu besuchen. Durch die verwinkelten Gassen gelangt man zu dem alten Haus, das aufwendig renoviert wurde und in dessen Innenhof man gemütlich Knabberein, Oliven und Rotwein konsumieren kann. Ein lauschiger Abend bei hervorragenden Gastgebern. Leicht wäre man versucht, noch einen Tag zu bleiben, doch ein bisschen drückt die Zeit, wir wollen ja noch bis Montenegro!