28.12.2009 (m) – Ruhetag in Vang Vieng

Es rauscht. Es rauscht stark. Und es sind weder der Wind noch der Nam Lik, der friedlich vor unserem Bungalowfenster vorbeiströmt. Nein, es kübelt wie aus Eimern oder eimert es wie aus Kübeln? Egal, wir sind froh, heute nicht auf de erste Bergetappe gestartet zu sein, deren fantastische Landschaft uns schon von zahlreichen Seiten vorgeschwärmt wurde. Die Meldung aus dem Buschradio: Berge in Wolken. Das heißt ausschlafen und um 10:30 Uhr “Aldi”-Baguette, Lao-Kaffee, Schoko-Teilchen-Totschläger und Suppe mit Frühlingsrolle (meine local Food-Wahl war dann doch die Beste) zu verdrücken.
Es folgt der Kettenwechsel an den Steppewölfen und ein bisschen Geschraube an den Bikes. Wir testen noch Philips Notkocher (endlich ist der richtige laotische Brennstoff gefunden: LION Methyl, CH3OH) mit Grüntee.
Das wir uns ja in einer wunderbaren Karstlandschaft befinden, mus natürlich eine der legendären und vom “Loose” so gepriesenen Höhlen begutachtet werden. Unsere Wahl fällt auf die Tham Chang, die “zufälligerweise” drei Gehminuten von unserer Unterkunft liegt. 150 fussgezählte Stufen höher liegt der Eingang in die, na ja, Höhle halt. Ein paar Tropfsteine, mal beleuchtet, mal nicht, ein Aussichtspunkt an einer Öffnung und ein kleiner Tempel in einer Sackgasse. Gesehen, abgehakt, weitere Höhlenbesichtigungen gestrichen. Dann doch lieber was Essbares auf unserer Terrasse. Wackelt nicht der Steuersatz an Katrins Rad? Franzis Spiegel muss auch noch befestigt werden! Ach ja, Bilder auswerten, Tagebuch schreiben, GPS-Daten sichern – es gibt ja sooo viel zu tun. Und es schont wertvolle Muskelkraft für die kommenden Berge. Hoffentlich zetteln Katrin und Philip heute Abend in der Stadt nicht noch eine Schlägerei an, wenn sie die unzüchtigen Langhaarzottel erziehen wollen!